Aktuell in Arosa:
Geheimtipp:

Das Berggasthaus Strassberg ist der Geheimtipp im Schanfigg. Nur wenig ob Langwies in einer der schönsten Landschaften, die man sich vorstellen kann.
Genuss pur!
Wetterlexikon:
-
-
Atmosphäre
Die Atmosphäre ist die Hülle an Gasen um einen Planeten herum, welche am Planeten durch dessen Anziehungskraft haften. Die Erdatmosphäre besteht hauptsächlich aus Stickstoff und Sauerstoff. - nach oben
-
-
Barometer
Der Barometer ist ein Instrument zur Messung des atmosphärischen Drucks (Luftdruck). Früher wurden ausschliesslich Quecksilberbarometer sowie Dosenbarometer benutzt, die aber zunehmend durch moderne Halbleiter Drucksensoren abgelöst werden.Beaufort Skala
Der britische Admiral Sir Francis Beaufort (1774-1857) hatte 1806 einen Einfall, der sich bis heute als sinnvolle Idee behauptet hat. Er stellte nämlich eine 12gradige Windskala zusammen, mit der auch ein Laie erkennen kann, mit welcher Stärke ihm der Wind um die Ohren pfeifft. Die angegebenen Windgeschwindigkeiten gelten für eine Höhe von 10m über dem Boden.
Windskala Beaufortskala Bft km/h Bezeichnung an Land Windwirkungen und Erläuterung 0 >1 Windstille Windstille, Rauch steigt gerade nach oben. 1 1 - 5 Leiser Zug Zug des Rauches ist zu erkennen. Wind kaum merkbar für das Gefühl. Windfahne rührt sich nicht. 2 6 - 11 Leichte Brise Wind am Gesicht fühlbar. Windfahne bewegt sich in Windrichtung. Wind bewegt Laub oder einen Wimpel. 3 12 - 19 Schwache Brise Blätter und dünne Zweige bewegen sich ununterbrochen. Wind streckt einen Wimpel. 4 20 - 28 Mässige Brise Wind hebt Staub und Papier, bewegt Zweige und dünne Äste. Staub und lockerer Schnee werden aufgewirbelt. 5 29 - 38 Frische Brise Kleine Laubbäume beginnen zu schwanken. Auf Binnenseen haben Wellen ausgeprägte Schaumkronen. 6 39 - 49 Starker Wind Wind bewegt grosse laubtragende Baumäste. Pfeifen in freien Drahtleitungen. 7 50 - 61 Steifer Wind Ganze Bäume in Bewegung. Fühlbare Hemmung beim Gehen im Gegenwind. 8 62 - 74 Stürmischer Wind Wind bricht Zweige von laubtragenden Bäumen. Gehen erheblich erschwert. 9 75 - 88 Sturm Kleinere Schäden an Häusern. Dachziegel werden herabgeweht. 10 89 - 102 Schwerer Sturm Bäume werden entwurzelt. Bedeutende Schäden an Häusern. Selten im Binnenland. 11 103 - 117 Orkanartiger Sturm Verwüstungen. Sehr selten im Binnenland. Auf See aussergewöhnlich hohe Wellenberge. Wellenkämme überall zu Gischt verweht. 12 118 - 133 Orkan Schwerste Schäden. Sehr selten im Binnenland. Auf See ist die Luft mit Schaum und Gischt angefüllt und keine Fernsicht mehr. Blitz
Der Blitz ist eine sichtbare elektrische Entladung, die von Gewittern verursacht wird.- nach oben
-
-
Celsius Skala
Der schwedischer Astronom und Physiker A. Celsius (1701-1744) machte den Vorschlag, ein in 100 Grad eingeteilten Skala zur Temperaturmessung. Nach ihm wurde die Celsius-Temperaturskala benannt. Die Celsius Skala ist eine Temperaturskala, wo nach (auf Meereshöhe) Wasser bei 0 °C gefriert und bei 100 °C kocht. - nach oben
-
-
Dewpoint
Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist (100% relative Luftfeuchtigkeit). Bei weiterer Zuhfuhr von Wasserdampf oder Abkühlung der Luft kommt es zur Kondensation. Der Taupunkt ist ein wichtiger Indikator für die Vorhersage von Dunst, Nebel oder Wolkenbildung. Da die Temperatur mit der Höhe abnimmt, kann durch die Differenz zwischen Taupunkt und Aussentemperatur die Höhe der Wolkenbildung bestimmt werden. Liegen Taupunkt und Lufttemperatur in den Abendstunden sehr nahe beieinander, ist die Wahrscheinlichkeit von Nebelbildung während der Nacht wahrscheinlich. Der Taupunkt gibt auch einen Hinweis auf den Wassergehalt der Luft. Hohe Taupunkt-Werte bedeuten einen hohen Wasserdampfanteil der Luft und tiefe Werte einen niedrigen Wasserdampfanteil. Ebenso ist es möglich, mit dem Taupunktwert die tiefsten Nachttemperaturen vorher zusagen. Vorausgesetzt es ziehen in der Nacht keine neuen Wetterfronten auf, gibt Ihnen derTaupunktwert am Abend die tiefste Temperatur der Nacht an.- nach oben
-
Eistag
Wenn die Tageshöchsttemperatur nicht über 0°C steigt, sprechen die Meteorologen von einem Eistag, es herrscht Dauerfrost.EvapoTranspiration (ET)
Die ET ist nichts anderes, als die Wasserdampf-Menge, welche in einem bestimmten Gebiet von der Luft aufgenommen wird. Die EvaTranspiration ist genau genommen eine kombinierte Messgrösse, welche die abgegebene Wasserdampf-Menge von feuchten Vegetationsoberflächen und Blättern (Evaporation) und die abgegebene Wasserdampf-Menge durch Ausdunstung der Pflanzenhaut (Transpiration) zu einem Gesamtwert vereint. Im Endeffekt ist die EvapoTranspiration das Gegenteil von Regen (Wasser wird in die Atmosphäre zurückgegeben), sie wird daher auch in mm angegeben. Die Wetterstation Arosa verwendet zur Berechnung folgende Messwerte: Temperatur, relative Luftfeuchte, Wind Run und Solarstrahlungsdaten.- nach oben
-
Fahrenheit Skala
Der Deutsche F. D. Fahrenheit (1686-1736) legte eine Temperaturskala fest, wonach (auf Meereshöhe) Wasser bei 32 °F gefriert und bei 212 °F kocht.Frosttag
Sobald die Lufttemperatur, gemessen in 2 Meter Höhe, tiefer als 0°C sinkt, spricht man in der Meteorologie von Frost. Ein Tag an welchem das Temperaturminimum unter 0°C liegt, die Tageshöchsttemperatur jedoch darüber, spricht man von einem Frosttag.- nach oben
-
-
Hektopascal
So heisst die Masseinheit des Luftdrucks, diese wird heute in Hektopascal gemessen. (hPa) Der franz. Mathematiker und Physiker Blaise Pascal gab dieser Masseinheit den Namen.-
Hitzetag
In der Meteorologie wird ein Tag, an dem die Höchsttemperatur über 30°C steigt, als Hitzetag oder auch heisser Tag bezeichnet. Hitze Index
Der Hitze Index, oder auch Temperatur/Feuchte-Index (T-F Index), sagt aus, wie warm wir die Luft momentan empfinden. Die entscheidende Grösse für diesen Messwert liefert dabei die Luftfeuchtigkeit. Der Hitze Index kommt erst ab Temperaturen über +14°C zum Tragen, darunter wird von der Wetterstation Arosa kein Wert berechnet, bzw. die Werte entsprechen der Temperatur. Je höher die Luftfeuchtigkeit ist, umso weniger Wasserdampf kann die Luft zusätzlich aufnehmen. Unser Körper regelt seinen Temperaturhaushalt bei hohen Aussentemperaturen durch Verdunsten von Wasser über die Hautoberfläche. Bei diesem Vorgang wird Energie verbraucht, was zur Abkühlung führt. Je höher nun der Sättigungsgrad der Umgebungsluft mit Wasserdampf ist, desto weniger, bzw. lansamer wird der Wasserdampf unserer Haut von ihr aufgenommen. Das heisst die natürliche Kühlung unseres Körpers wird verlangsamt oder sogar gestoppt, was zu einer Überhitzung mit Hitze-Stress- oder erhöhtem Hitzeschlag Risiko führt. Der Hitze Index ist deshalb ein wichtiger Indikator, wie wir unseren Körper bei der jeweiligen Wettersituation belasten können.
Hitze-Index 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% 27°C 27 27 28 28 29 30 31 28°C 27 28 29 30 32 33 35 29°C 28 29 31 32 34 37 39 30°C 29 31 33 35 38 41 44 31°C 31 33 35 38 41 45 49 32°C 33 35 38 41 45 50 56 33°C 34 37 41 44 49 36°C 38 42 47 52 39°C 46 51 58 - nach oben
-
-
-
-
-
Barometrischer Luftdruck
Das Gewicht der Luft unserer Atmosphäre erzeugt einen bestimmten Luftdruck auf der Erdoberfläche. Über jedem Quadratmeter Erdoberfläche befinden sich ca. 10'000kg Luft, die unter der Wirkung der Schwerkraft Druck ausüben. Dieser Luftdruck wird auch atmosphärischer Luftdruck genannt. Je mehr Luft sich über einer Fläche befindet, desto höher ist der atmosphärische Luftdruck. Unterschiedlich hoch gelegene Orte haben daher auch einen unterschiedlichen Luftdruck. In Meereshöhe herrscht ein Druck von etwa 100'000Pa oder 1'000hPa (Hektopascal). Pro 5'500m Höhenzunahme reduziert er sich um die Hälfte, d.h., in 5'500m Höhe beträgt der Druck ca. 500hPa, in 11'000m Höhe nur noch 250hPa. Um einen mit anderen Messstationen vergleichbaren Luftdruck zu erhalten, wird dieser daher auf mittlere Meereshöhe umgerechnet. Dieser Luftdruck ist dann der allgemein bekannte barometrische Luftdruck (im Mittel 1013,2 mBar oder hPa) Der barometrische Luftdruck ändert sich ebenfalls mit den lokalen Wetterbedingungen und ist damit ein wichtiges Werkzeug für die Wettervorhersage. Hoher Luftdruck steht immer in Verbindung mit warmen Luftmassen, während tiefer Druck auf kalte Luftmassen hindeutet. Für Vorhersagezwecke ist die Änderung des Luftdrucks generell wichtiger als dessen absoluter Wert. Steigender Luftdruck bedeutet stets eine Verbesserung der Wetterbedingungen und umgekehrt. Arosa ist 1800MüM. Die Wetterstation ist auf 1900MüM montiert.
Umrechnungstabelle Luftdruck Einheit: 1 Pascal (Pa) = 1 Newton/m2 Umrechnung: 1 mmbar = 1hPa 1000 hPa = 750 mm Hg 981 mbar = at = 1kp/cm2 Relative Luftfeuchtigkeit
Die Luftfeuchtigkeit an sich gibt den Wasserdampfgehalt der Luft an. Wieviel Wasserdampf die Luft aufnehmen kann, hängt stark von deren Temperatur und dem Luftdruck ab. Man spricht deshalb von relativer Luftfeuchtigkeit. Sie beschreibt den momentanen Wasserdampfgehalt der Luft, als Prozentwert zur maximal möglichen Aufnahmemenge bei gegebenen Verhältnissen. Die relative Luftfeuchtigkeit stellt also keinen absoluten Wert der Feuchtigkeit dar. 100% relativer Luftfeuchte bedeutet daher nicht, dass man sich unter Wasser befindet. Es heisst lediglich, dass die Luft momentan nicht mehr Wasserdampf aufnehmen kann und eine Sättigung vorhanden ist. Die Grafik zeigt die aktuelle Relative Luftfeuchtigkeit am Standort der Wetterstation Arosa.
Die absolute Luftfeuchtigkeit wird in Gramm-Wasserdampf / Kubikmeter-Luft angegeben: So kann z.B. Luft mit einer Temperatur von 0°C, 5g Wasserdampf aufnehmen; Luft mit einer Temperatur von 20°C bereits 17g und bei 30°C sind bereits 30g Wasserdampfgehalt möglich. Jede dieser Zustände entspricht dabei 100% relativer Luftfeuchte. Ist die Luft nicht mit Wasserdampf gesättigt, so enthält sie weniger als 100%. Wird Raumluft mit 60% relativer Luftfeuchte von beispielsweise 18°C auf 25°C erwärmt, hat sie, obwohl die absolute Wassermenge konstant bleibt, nur noch 40% relativer Feuchte. Umgekehrt wird bei der Kühlung von Luft irgendwann der sogenannte Taupunkt erreicht. Das ist der Punkt, an dem die Luft die Marke von 100% Feuchte erreicht und das enthaltene Wasser nicht mehr dampfförmig bleibt. Es entsteht Kondensat (z.B. feuchte Ecken in Wohnräumen, oder Wolken und Nebelbildung im Freien).- nach oben
-
-
-
Meteorologie — die neue Wissenschaft
Der Ursprung des Wortes «Meteorologie» lässt sich bis ca. in das vierte Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen, als Aristoteles ein Werk über das Wetter schrieb und es «Meteorologica» nannte. Wörtlich: Abhandlung über die Atmosphäre. Jedoch erst vor ca. 400 Jahren wurden die ersten Instrumente entwickelt, die erforderlich waren, um die Beobachtung des Wetters in die Wissenschaft der Meteorologie zu verwandeln. Galilei, der grosse Experimentator, suchte einen Weg zur Messung der Veränderung der Temperatur und «erfand» um etwa 1600 das Thermometer. Fünfzig Jahre später entwickelte sein Schüler, Evangelista Torricelli, das Barometer. 1780 folgte ein einfaches Haarhygrometer zur Messung der Feuchtigkeit, während Regenmesser und Wetterfahnen, die seit uralter Zeit bekannt waren, immer weiter verbessert wurden. Um 1790 war dann die Grundausrüstung an Instrumenten, die seither der Wetterbeobachtung von der Erdoberfläche aus dient, fast vollständig. Millibar (mb)
Millibar ist eine Masseinheit für atmosphärischen Druck. Neuerdings durch die Masseinheit Hektopascal (hPa) ersetzt. Der mittlere Druck auf Meeresspiegel liegt bei 1013,2 hPa siehe auch unter Luftdruck.- nach oben
-
-
Nieselregen
Nieselregen nennt man kleine Tropfen mit einem Durchmesser zwischen 0,2 und 0,5 mm, die langsamer fallen und die Sicht stärker als leichter Regen reduzieren.- nach oben
-
-
-
-
Regen, Niederschlag
Regen, Niederschlag Üblich sind Angaben der Niederschlagshöhe in mm. Eine Niederschlagshöhe von 1mm entspricht der Wassermenge von 1l/m2 (Liter pro Quadratmeter). Als Niederschlagshöhe von festem Niederschlag wie Schnee oder Hagel gilt die Wasserhöhe nach dem Schmelzen. In den Wintersportorten gibt man jedoch die ungeschmolzene Schneehöhe in cm an. Die Grafik zeigt die aktuellen Regenmessungen am Standort der Wetterstation Arosa.


Die Meteorologen verwenden folgende Begriffe um die Art, die Verbreitung, Intensität und Dauer von Niederschlag zu beschreiben.
Bezeichnungen Dauerregen, Landregen Lang anhaltende Niederschläge Schauer Kurz dauernde Niederschläge Regenguss, Platzregen, Wolkenbruch Sehr starker Regenschauer
Art des Niederschlags Sprühregen sehr kleine Wassertropfen mit Durchmesser von 0,1 bis 0,5mm Regen mittelgrosse bis grosse Wassertropfen mit Durchmesser von 0,5 bis 5mm Eisregen Regen bei Temperaturen unter 0°C Schnee einzelne oder aneinanderhaftende Eiskristalle in verschiedenen Formen, mit Durchmesser von 2 bis 10mm Schneegriesel kleine weissen Körner aus verfestigten Schneekristallen. Durchmesser meist unter 1mm Graupel kleine Eiskugeln mit einem Durchmesser zwischen 1 bis 5mm Hagel Eiskugeln mit einem Durchmesser zwischen 5 und 50mm. In Extremfällen auch grösser.
Verbreitung des Niederschlags vereinzelt, örtlich nur in sehr kleinen Gebieten, z.B. einzelnen Statdteilen. strichweise, gebietsweise Fläche entspricht der Grösse von Gemeindebezirken vielfach Schauerwetter an vielen Orten, nicht unbedingt zusammenhängend verbreitet an mehr als der Hälfte aller Orte im Vorhersagegebiet
Intensität des Niederschlags trocken, niederschlagsfrei kein Niederschlag nur unbedeutender Niederschlag unter 0,3mm in 12 Stunden leichter Niederschlag 0,3mm bis 2mm in 12 Stunden mässiger Niederschlag 2 bis 5 mm in 12 Stunden starker Niederschlag über 5 mm in 12 Stunden
Dauer des Niederschlags gelegentlich einzelne Niederschläge in grösseren zeitlichen Abständen zeitweise Niederschlag in einem oder mehreren Zeitabschnitten wiederholt mehrere aufeinanderfolgende Niederschläge länger anhaltend über mehrere Stunden Regentag
In vielen Reiseführern wird oft die Anzahl Regentage pro Jahr für bestimmte Orte angegeben. Ein Regentag, ist wenn innert 24 Stunden mindestens 0.1 mm Regen fällt.- nach oben
-
-
Solarstrahlung
Die Solarstrahlung, oder besser bekannt als "globale Solarstrahlung" ist ein Messwert der die Intensität der Solarstrahlung beschreibt, welche die Erdoberfläche erreichen. Diese Strahlungsstärke umfasst sowohl die direkte, wie auch die diffuse Komponente des restlichen Himmels. Die Wetterstation Arosa arbeitet in einem Spektralbereich von 400 bis 1100nm. Der Wert zeigt die momentane Strahlung in Watt/m2. Wenn diese Leistung über einen bestimmten Zeitraum summiert wird, erhält man die sogenannte Sonnenenergie, diese wird in Langleys angegeben. Die Grafik zeigt die Solarstrahlung der vergangenen Tage am Standort der Wetterstation Arosa.

1 Langley = 41,84 Kilojoule pro m2 = 11,622 Watt-Stunden pro m2 Sommertag
Als Sommertag bezeichnet man einen Tag, an dem die Höchsttemperatur zwischen 25°C und 30°C liegt.- nach oben
-
-
Tagesmitteltemperatur
Die mittlere Tagestemperatur wird folgt berechnet: Es wird zu den folgenden, festgelegten Tageszeiten (MEZ) die Temperatur ermittelt: 07:30 Uhr / 14:30 Uhr / 21:30 Uhr, wobei der Wert um 21:30 doppelt zählt.
Formel: Tagesmitteltemperatur = Wert07:30 + Wert 14:30 + 2mal Wert21:30 dividiert durch 4Taupunkt
Auch Taupunkttemperatur genannt, ist abhängig vom Zusammentreffen eines bestimmten Luftdrucks, einer bestimmten Temperatur und einer bestimmten Luftfeuchte. Der Taupunkt ist jene Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist (100% Luftfeuchtigkeit). Bei weiterer Zuführung von Wasserdampf oder weiterer Abkühlung der Luft kommt es zur Kondensation der Luftfeuchte, die sog. Betauung. Dabei kondensiert die Luftfeuchtigkeit aus und schlägt sich als Flüssigkeit nieder. So liegt z.B. der Taupunkt für Luft mit 17,4 g/m3 bei 20° Wasserdampf. Liegt der Taupunkt für Wasserdampf unter 0°C, so erfolgt die Kondensation als Schnee oder Reif. Die Grafik zeigt den Taupunkt der vergangenen Tage am Standort der Wetterstation Arosa.
Der Taupunkt ist ein wichtiger Indikator für die Vorhersage von Dunst, Nebel oder Wolkenbildung. Liegen z.B. Taupunkt und Lufttemperatur in den Abendstunden sehr nahe beieinander, ist die Wahrscheinlichkeit von Nebelbildung während der Nacht sehr hoch. Der Taupunkt gibt auch einen Hinweis auf den Wassergehalt der Luft: Hohe Taupunkt Werte bedeuten einen hohen Wasserdampf Anteil der Luft und tiefe Werte einen niedrigen Wasserdampf Anteil.Temperatur
Bezeichnet den Grad an Wärme bzw. Kälte einer Substanz, wie vom Thermometer gemessen. Die Grafik zeigt die aktuelle aussen Temperatur am Standort der Wetterstation Arosa.
Begriffsdefinition zu Temperaturangaben Leichter Temperaturrückgang bzw. -anstieg Änderung um ± 2°C Eistage Tage mit Dauerfrost. Die Temperatur bleibt ganztägig unter 0°C Frosttage Die Temperatur sinkt zeitweise unter 0°C Sommertag Tag mit einer Höchsttemperatur von min. 25°C Heisser Tag Tag mit einerHöchsttemperatur von min. 30°C Thermometer
Der Thermometer ist ein Instrument, zum Messen der Temperatur.- nach oben
-
UV-Strahlung
Die Energie der Sonne erreicht die Erde in Form von sichtbarem-, infrarotem- und ultraviolettem Licht (UV). Die Berührung mit UV-Strahlung kann eine Vielzahl gesundheitlicher Probleme, Sonnenbrand, Hautkrebs, Hautalterung und Hautnässen verursachen. Selbst das Immunsystem kann dadurch geschwächt werden. Die Ultraviolettstrahlung der Sonne ist für uns direkt nicht wahrnehmbar. Was wir spüren, ist nur die Wärme, bekannt als Infrarot-Strahlung.
Daraus folgt, dass die UV-Strahlung potentiell gefährlich ist, weil wir sie nicht richtig einschätzen können. Mit Hilfe der Angaben der Wetterstation Arosa können Sie das aktuelle UV-Niveau analysieren und die aktuellen Risken erkennen. Die Grafik zeigt die UV-Strahlung der vergangenen Tage am Standort der Wetterstation Arosa.
UV-Index UV-Index Strahlungsintensität Schutzmassnahmen 1, 2 schwach kein Schutz erforderlich 3, 4, 5 mittel Schutz erforderlich: Hut / T-Shirt / Sonnenbrille / Sonnencreme 6, 7 hoch Schutz erforderlich: Hut / T-Shirt / Sonnenbrille / Sonnencreme 8, 9, 10 sehr hoch zusätzlicher Schutz erforderlich: Aufenthalt im Freien möglichst vermeiden. 11 extrem zusätzlicher Schutz erforderlich: Aufenthalt im Freien möglichst vermeiden. - nach oben
-
-
Wind
Unter Wind verstehen wir eine Luftbewegung, die ursprünglich durch folgenden Vorgang entsteht: Warme und kalte Luftmassen produzieren Gebiete mit verschieden hohen Luftdrücken, die sich dann untereinander ausgleichen, als Resultat entsteht Wind. Die Windstärke wird meist nach der Beaufortskala eingestuft. Die Windgeschwindigkeit in km/h (Kilometer pro Stunde) gemessen. Häufig auch in Meter pro Sekunde (m/s) oder in Knoten (kn).
Winde, die dauernd über die gesamte Erde streifen, beeinflussen unser Wetter in grossem Masse. Die Zirkulation, wie die Winde genannt werden, bewirkt einen Wärmeaustausch von tropischen zu polaren Breiten. Jeder Kontinent, jede Region hat eigene Windverhältnisse, von denen nicht selten das Leben der Bewohner abhängt: der Wind bringt Regen, Schnee, kann für die Energie benutzt werden oder auch verheerende Schäden anrichten.Windgeschwindigkeiten im Vergleich km/h m/s kn Beaufort < 1 0 - 0,2 < 1 0 1 - 5 0,3 - 1,5 1 - 3 1 6 - 11 1,6 - 3,3 4 - 6 2 12 - 19 3,4 - 5,4 7 - 10 3 20 - 28 5,5 - 7,9 11 - 16 4 29 - 38 8,0 - 10,7 17 - 21 5 39 - 49 10,8 - 13,8 22 - 27 6 50 - 61 13,9 - 17,1 28 - 33 7 62 - 74 17,2 - 20,7 34 - 40 8 75 - 88 20,8 - 24,4 41 - 47 9 89 - 102 24,5 - 28,4 48 - 55 10 103 - 117 28,5 - 32,6 56 - 63 11 > 118 > 32,7 > 64 12
Winde Bergwind Nachts bergab wehender Wind Bise NO-Wind in der Schweiz. Blizzard Schneesturm in den USA. Blizzards sind eisige Winterstürme, die regelmässig den Norden der USA heim- suchen und oft grosse Teile des Landes lahmlegen. Blizzards entstehen durch kräftige Kaltlufteinbrüche aus Nord bis Nordwest und bringen starke Schneefälle, manchmal Eisregen und oft Dauerfrost. Bora Kalter Fallwind an der Adria. Breva Tagwind am Comer See. Buran Schneesturm in Sibirien. Chamsin Heisser Wüstenwind in Ägypten. Etesien Trockene Winde im östlichen Mittelmeer. Fallwind An Berghängen rasch absteigender Wind. Föhn Der Föhn gehört besonders in der Schweiz, in Österreich und Süddeutschland zu den bekanntesten Winden. Die Wärme dieses Fallwindes entsteht beim Abstürzen vom Gebirge ins Alpenvorland, nachdem vorher beim Aufsteigen Wasserdampf als Regen gefallen ist und so Wärme freigesetzt wurde. Föhnstürme sind besonders in der Innerschweiz nicht selten und können über 100 km/h erreichen, im Reusstal gar bis zu 160 km/h. Föhnsicht bedeutet besonders klare, plastische (nahe) Landschaften und klare Sicht. Harmattan Harmattan nennen die Afrikaner den Wind, der aus der Sahara kommt und über die Länder Westafrikas weht. Der Harmattan führt Sand mit sich, so dass man glaubt, im Nebel zu stecken und Flugzeuge nicht landen können. Der Harmattan bringt durch seine Trockenheit alle Pflanzen zum Welken. Hurrikan Hurrikane oder Taifune sind die nächsten Verwandten des Tornados und wurden bis 1970 ausschliesslich mit Frauennamen alphabetisch benannt. Es sind Wirbelstürme, die im Atlantik Hurrikan, im Pazifik Taifun, im Golf von Bengalen Zyklon genannt werden. Die tropischen Wirbelstürme können einen Durchmesser von 500 Kilometern haben, und die Luftmassen bewegen sich mit Geschwindigkeiten bis zu 60 m/sec. wie in einer Spirale auf das Zentrum zu, das still ist und «Auge» heisst. Landwind Wind vom Land auf die See Mistral Der Mistral ist ein kalter Nordwind, der kraftvoll das Rhonetal hinunter über die Provence bis zum Mittelmeer fegt und hauptsächlich im Frühling und Herbst ausbricht. Die Kraft des Mistrals ist nicht zu unterschätzen — er kann Wagen umstürzen und hat schon kleinere Güterzüge bei Arles über 40 km weit vor sich hergetrieben, bevor die Windfahrt gestoppt werden konnte. Monsun Monsune sind keineswegs Regen, wie oft geglaubt wird, sondern regenbringende Winde, die über tausende von Kilometern über Asien und die Ozeane wehen. Während sechs Monaten (1. Mai bis 31. Oktober) vom Meer gegen das Land und das folgende Halbjahr umgekehrt. Die warmen, niederschlagsreichen Monsune führen jährlich zu Überschwemmungen in riesigen, vielfachen Tod bringenden Ausmassen. Norther Kalter Nordwind über Nordamerika. Heisser Nordwind in Australien. Pampero Kalter Südwind in Argentienien. Passate Ganzjährig wehende Winde über dem Ozean. Purga Schneesturm in Sibirien. Samum Heisser Wüstenwind in Arabien. Scirocco In der Sahara weht der Scirocco, der nicht selten in den nördlichen Regionen als Sandregen niedergeht. Der zuerst drückend heisse Wind kommt nach der Überquerung des Mittelmeers in Italien als warmer, trockener Wind an. Seewind Wind von der See aufs Land. Suchowej Heisser, trockener Wind in Südrussland. Taifun Hurrikane oder Taifune sind die nächsten Verwandten des Tornados und wurden bis 1970 ausschliesslich mit Frauennamen alphabetisch benannt. Es sind Wirbelstürme, die im Atlantik Hurrikan, im Pazifik Taifun, im Golf von Bengalen Zyklon genannt werden. Die tropischen Wirbelstürme können einen Durchmesser von 500 Kilometern haben, und die Luftmassen bewegen sich mit Geschwindigkeiten bis zu 60 m/sec. wie in einer Spirale auf das Zentrum zu, das still ist und «Auge» heisst. Talwind Tags bergauf wehender Wind. Tivano Nachtwind am Comersee. Tornado Tornados sind die zerstörerischsten Winde der ganzen Welt. Der oft todbringende Rüssel (Schlauch) wirkt wie ein riesger Staubsauger und besteht aus Luftmassen, die sich rasend schnell drehen und Sogwirkung haben. Ein Tornado kann Häuser hochheben und meterweit tragen, Hühner rupfen und Menschen die Kleider vom Leibe reissen. Tornados können sich überall bilden, sind aber nirgends so häufig und stark wie in den USA. Der Wirbel hat oft eine Rotationsgeschwindigkeit von 600 km/h, einen Durchmesser von nicht weniger als 50, höchstens aber 400 Metern. Er kann fünf Sekunden oder auch drei Stunden dauern - verheerend ist ein Tornado in jedem Fall. Die Spur der Vernichtung, die er hinter sich lässt, wird Asgardweg genannt. Trombe Wirbelwind mit senkrechter Achse (Sand-, Wasser-, Windhose). Vaudaire SO-Wind in der Schweiz. Vent SW-Wind in der Schweiz. Zephir feuchtwarmer Westwind im Mittelmeerraum. Zyklon Hurrikane oder Taifune sind die nächsten Verwandten des Tornados und wurden bis 1970 ausschliesslich mit Frauennamen alphabetisch benannt. Es sind Wirbelstürme, die im Atlantik Hurrikan, im Pazifik Taifun, im Golf von Bengalen Zyklon genannt werden. Die tropischen Wirbelstürme können einen Durchmesser von 500 Kilometern haben, und die Luftmassen bewegen sich mit Geschwindigkeiten bis zu 60 m/sec. wie in einer Spirale auf das Zentrum zu, das still ist und «Auge» heisst. - nach oben
Windchill - Gefühlte Temperatur
Beim Wind Chill handelt es sich um einen Effekt, der uns die Luft "kälter" fühlen lässt, als dies tatsächlich der Fall ist. Sie kennen das, Sie stehen an einer zugigen Ecke und obwohl es laut Thermometer gar nicht so kalt ist, schlottern Sie wie ein Schlosshund. Dieses Phänomen ist sehr leicht erklärbar: Ist die Luftemperatur niedriger als unsere Körpertemperatur, so gibt dieser Wärme an die ihn umgebende Luftschicht ab. Zwischen unserem Körper und der Umgebungsluft entsteht so eine "isolierende Luftschicht", welche uns sozusagen nicht die wirkliche Temperaturt spüren lässt. Wird nun durch Windeinfluss diese "Isolationsschicht" weggeblasen, empfinden wir die herrschende Temperatur kälter, als ohne Windeinfluss. Dieser Effekt tritt spürbar erst ab einer Temperatur von weniger als +7° C auf. Das bedeutet, je grösser die Windstärke ist, desto niedriger empfinden wir die Temperatur. Bei höheren Temperaturen als +7°, hat die Windstärke keinen Einfluss auf die gefühlte Temperatur" und der Wind Chill ist daher gleich der Temperatur. Die Grafik zeigt den Windchill der vergangenen Tage am Standort der Wetterstation Arosa.
Wetterwissenschaftler haben eine Formel entwickelt, mit der sich unser Fröstel-Gefühl errechnen lässt. Entscheidend ist der sogennante twc-Wert. twc ist die Abkürzung für engl. "temperature wind chill" - zu deutsch "Temperatur durch Windabkühlung".
Windchill 5°C 3°C 1°C 0°C -1°C -3°C -5°C 10km/h 2,3 0,1 -2,1 -3,2 -4,3 -6,4 -8,6 15km/h -0,6 -3,0 -5,4 -6,6 -7,8 -10,3 -12,7 20km/h -2,9 -5,4 -8,0 -9,3 -10,6 -13,1 -15,7 25km/h -4,6 -7,3 -10,0 -11,3 -12,7 -15,4 -18,1 30km/h -6,0 -8,8 -11,6 -13,0 -14,4 -17,2 -20,0 35km/h -7,2 -10,1 -13,0 -14,4 -15,8 -18,7 -21,6 40km/h -8,2 -11,1 -14,1 -15,5 -17,0 -20,0 -22,9 45km/h -9,0 -12,0 -15,0 -16,5 -18,0 -21,0 -24,0 50km/h -9,7 -12,7 -15,7 -17,3 -18,8 -21,8 -24,9
Die Formel zur Berechnung des WindChill:
twc = 33 + (0,478 + 0,237 * Wurzel v -0,0124 * v) * (T-33)
T = Temperatur
v = Windgeschwindigkeit- nach oben
-
Wind Run
Dieser Wert gibt die "Windmenge" an, die in einem bestimmten Zeitraum den Messort passiert hat. Der Wert wird errechnet, in dem jede aufgetretene Geschwindigkeit, mit der jeweiligen Dauer multipliziert und alle diese Ergebnisse aufsummiert werden. Würde z.B. der Wind mit einer Geschwindigkeit von 60 km/h, 10 Stunden lang gleichmässig blasen, ergäbe das einen Wind Run von 600 km. Das Ergebnis ist eine Messgrösse für die Energieausbeute eines Ortes. Die Grafik zeigt den Windrun der vergangenen Tage am Standort der Wetterstation Arosa.
Windrichtung
Mit Windrichtung bezeichnet man die Richtung, aus welcher der Wind bläst. Die Himmelsrichtung wird mit 0° bis 360° angegeben, wobei die Zählung bei Norden 0° beginnt und wieder bei Norden 360° endet. Die restlichen Richtungen sind Zwischenwerte, z.B. Osten 90°, Süden 180°, Westen 270°Windrose

- nach oben
-
-
